Die private Homepage von Hanna-Chris Gast
Meine Interessen sind neben meinem technischen Beruf das Wandern, Chorsingen, Fantasy, Religion und Makros für Word .
Zu letzteren siehe die anderen Seiten meiner Homepage oder die Links weiter unten.
  Meine Adresse und  E-Mail siehe unten am Ende dieser Seite.
********************************************************************************

Buch über Atlantis

Günter Bischoff: "Atlantis und sein Zentrum Althelgoland", Husum Verlag, Husum 2016.

 Das Buch ist sehr spannend zu lesen. Ich habe es hintereinander weg in wenigen Tagen durchgelesen. Glücklicherweise waren es die Weihnachtsferien. Jedoch fand ich im Buch einiges Kartenmaterial zu schwer lesbar. Hier wäre eine zeichnerische Überarbeitung nötig gewesen.

 Nach diesem Buch befand sich Atlantis im Bereich der Nordsee zwischen Helgoland und der heutigen Nordseeküste, wo bekanntlich in den letzten Jahrtausenden viel Land und viele Inseln im Meer versanken. Der Autor beruft sich auf Platon, aber auch auf ägyptische Quellen zu den sogenannten "Seevölkern", die zu Beginn des 12. Jahrhunderts v. Chr. zur ernsten Bedrohung für Ägypten und andere Länder im Mittelmeerraum wurden. Nach Ansicht des Autors kamen diese aus Europa, zum Teil wenigstens aus dem Nordseeraum, als damals deren Heimat von der Nordsee überflutet wurde. Ferner weist der Autor des Buches nach, dass auf Helgoland Kupfer gewonnen werden konnte.

 Das sagenhafte "Oreichalkos" ist nach Ansicht des Autors der Bernstein, auch wenn zur Römerzeit unter diesem Wort eher eine Art Messing verstanden wurde. Da aber Messing bei den Ägyptern im 12. Jahrhundert v. Chr. noch unbekannt war, muss es etwas anderes gewesen sein, was man zur Zeit Platons nicht mehr kannte. Allerdings war Bernstein in der Antike als kostbares Handelsgut auch im Mittelmeergebiet bekannt, unter dem griechischen Namen "Elektron".

Die Theorie, dass die kreisförmigen Linien auf einigen antiken Schilden eine Landkarte von Atlantis darstellen, finde ich zu gewagt. Römische Landkarten zum Beispiel zeigten keine winkelgetreuen Darstellungen, sondern eher ein schematisches Diagramm mit starker Verzerrung, ähnlich heutigen U-Bahn-Netz-Plänen (siehe zum Beispiel die "Tabula Peutingeriana").

 Insgesamt gefiel mir das Buch sehr gut.

                                    Chris
***********************************************************************************************************************************

Eine Freundin ist  mit dem Segelboot vor der spanischen Atlantik-Küste verschollen.

Sehnsucht nach Atlantis

Stürmisch schlägt die Brandung
drunten an den Fels,
vor mir liegt das weite Meer,
hinter mir nur dunkler Wald,
rechts, ein Pfad führt an den Strand,
wo die Boote liegen.

Doch ich blicke in die Ferne
such' nach einem Segel,
warte schon sehr lang.

Hinterm Horizont, da lag
früher unser Heimatland.
Eine Sandbank ist noch dort,
wo einst Wald und Felder.
Junge Robben heulen jetzt,
wo die Eltern wohnten.

Höre auf zu träumen!
Heimat ist, wo Du jetzt lebst,
wo die Arbeit, wo die Freunde,
nicht in fernen Welten.

Doch ich schau zum Horizont,

ob nicht dort ein Segel

 kündet deren Wiederkehr.


Warte hier nicht mehr vergebens,
Deine Liebsten, sie sind tot!


Doch ich blicke auf das Meer,
drunten braust die Gicht,
hör' über mir der Möwen Schrei,
und mir ist zum Heulen.

Chris

 


Foto (Kap der Guten Hoffnung 1977)

 
 
************************************************************************************************************************************

Buch über Bischof Ketteler

Letztes Jahr (2015) las ich ein interessantes Buch über den Bischof Ketteler, Wilhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler (1811 - 1877), deutscher katholischer Bischof von Mainz.
Sein Grab ist im Mainzer Dom, den ich sehenswert finde (schon im Mittelalter konnte man erdbebensicher bauen).

HERMANN-JOSEF GROSSE KRACHT:
"Wilhelm Emmanuel von Ketteler, ein Bischof in den sozialen Debatten seiner Zeit"

Seite 303: "Ein Wunder passiert nicht gegen die Natur, sondern gegen unser Wissen von der Natur". (Ein Augustinus-Zitat)

Seite 60: ...Eigentumsrecht steht nur Gott zu; den Menschen ist nur ein Nutzungsrecht zugestanden; der Mensch ist verpflichtet, die Güter so zu nutzen, wie Gott es will und festgesetzt hat...

Seite 155:
Wen die Gesellschaft unterstützt, von dem kann die Beschränkung der Kinderzahl verlangt werden:
"Die Gesellschaft hat ihre notleidenden Mitglieder zu unterstützen, kann dafür aber verlangen, dass diejenigen, welche aus öffentlichen Mitteln ernährt werden, sich der Heirat enthalten. … Und deshalb habe die Regierung das Recht und die Pflicht, diese Selbstbeherrschung auf dem Wege der Gesetzgebung zu fördern. Es kann nicht eher besser werden, bis die Kinder erzeugenden armen Familien mit denselben Gefühlen betrachtet werden wie Betrunkenheit oder eine andere physische Ausschweifung".

Mein Kommentar: Die kommunistische Lösung desselben Problems war die Ein-Kind-Politik in China unter Mao.

Meine Meinung dazu:
Ein Verzicht auf Sexualität ist wohl für die meisten Menschen unrealistisch. Auch ohne vorherige Heirat haben Paare Nachwuchs.
Ein Anfang wäre vielleicht, wenn die UNO dafür sorgt, dass jede Frau der Welt kostenlos Zugang zu Verhütungsmitteln erhält, ohne dass diese irgendeine männliche Person um Erlaubnis fragen muss.
Aber möglicherweise werden auf Dauer übervölkerte Staaten zur chinesischen Ein-Kind-Politik greifen müssen, wenn sie nicht zugrunde gehen wollen.
Das ist besser als Hungersnöte und Kriege.

               Chris

Glaubensbekenntnis als Lied

Ich las im Sommer 2012 ein schönes Buch von Hans Küng über den Glauben, das mir sehr gut gefiel. Danach las ich ein Buch von Hubertus Halbfas über Glaubensverlust. Dieser kritisiert das Glaubensbekenntnis der Kirchen, das nur die "Eckdaten" von Jesus enthält, aber nichts von seiner Lehre, auf die es ja ankommt. Kaum hatte ich das Buch auf einer Reise in die Schweiz ausgelesen, bekam ich einige Tage später in einem Gottesdienst in einer Klosterkirche eine Antwort auf diese Fragestellung:
Ein gesungenes Glaubensbekenntnis mit zeitgemäßer Formulierung!

1. Ich glaube: Gott ist Herr der Welt,
der Leben gibt und Treue hält. 
Er fügt das All und birgt die Zeit,
mein  Vater  in der Ewigkeit. 

2. Ich glaube: Gott erwählte Christ, 
den Sohn, der unser Bruder ist;
weil seine Liebe  allen gilt, 
hat er sein Werk am Kreuz erfüllt.
. . .

6. Wir glauben: Gott setzt Zeichen ein
und lässt uns die Gemeinde sein,
die bis zum Ende Treue hält,
zum Leben für die ganze Welt.

Dieses Lied vollständig mit Noten und das Lied "Wir haben Gottes Spuren festgestellt" in Deutsch, Polnisch, Englisch und Französisch
siehe Unterseite dieser Webseite:  http://www.siebener-kurier.de/chris/Glaubenslieder.html

****************************************************************************************************************************************************************

Zu Handelsabkommen

Wie wäre statt einem Handelsabkommen, wenn Bio- und Fair Trade sowie Tierschutz (artgerechte Haltung) ins Grundgesetz kämen? Ich glaube dabei, dass in einem Zirkus die Tiere eher tiergemäß gehalten werden, so dass sich die Tiere wohlfühlen und nicht langweilen. Das Problem ist ja wohl eher die Massentierhaltung, denke ich.

 

Wenn der Verkauf von Produkten aus Sklavenarbeits-ähnlichen Verhältnissen mit Gefängnis bestraft würde? Bußgeld "aus der Portokasse" reicht nicht.

Insgesamt ist das Arbeitsleben seit der Globalisierung in den 1990-ziger Jahren wesentlich anstrengender geworden, und es wird weiter härter. Schließlich muss ein Betrieb heute nicht nur Deutschland-weit, sondern weltweit konkurrieren können.

*********************************************************************************************************

Zur Garteneisenbahn

Leider waren die alten Schienen unser ehemaligen Garteneisenbahn nach nur wenigen Jahren im Freien so korrodiert, dass sie keinen Strom mehr leiteten. Selbst schmirgeln half nicht mehr. weil man mit Feile und Schmirgelpapier nicht in die Schienenverbinder (Laschen) hineinkommt.  Als die Garteneisenbahn noch im Garten der Eltern fuhr, verwendeten wir  deshalb Akku-Betrieb (12 Volt). In die große Dampflok (U43, Murtalbahn) baute ich in den 1970er Jahren NiCd-Zellen ein, wie sie damals für Flugzeugmodelle verwendet wurden. Zur Steuerung verwendete ich eine Robbe-Funkfernsteuerung (wie für Flugzeugmodelle), und das Poti in der Lok wurde mit einem Servo für Flugzeugsteuerung betätigt. Die Fernsteuerung erwies sich als zu unpraktisch. Stattdessen bewährte sich ein (relativ unauffälliger) kleiner Schalter außen an der Lok. Am Zielbahnhof war ja stets ein anderes Kind, das die Lok dort ausschalten konnte. Bei unserer kleinen Lok war der Akku in einem Güterwagen. Das bewährte sich nicht ganz so gut, da sich bei Laub usw. auf den Schienen oft die Wagen abkuppelten. Damit die kleine Lok bergauf nicht durchdrehte, hatte ich ins Führerhaus eine Eisenkette als Zusatzgewicht gestopft. Am schönsten fuhr die Eisenbahn im Winter bei Schnee. Da gab es kein störendes Laub oder abgebrochene Zweige in den Gleisen. Die wichtigsten Weichen hatten Weichenheizung mit ein paar Watt (Leistungswiderstände unter den Weichen, isoliert eingebaut).   Wie lange die Akkus jeweils hielten, kann ich nicht sagen. Lange genug für unsere Kindheit zumindest.

Die beste Lösung, um alte Schienen wieder elektrisch benutzbar zu machen:  Essigreiniger nehmen, der auch etwas Zitrone enthält (im Supermarkt erhältlich), in einem alten Kochtopf erwärmen, und dann eine Viertelstunde die betroffenene Schienenenden darin einweichen lassen. Dies mache man wegen dem Geruch draußen im Freien! Anschließend sehen die Schienen-Laschen rötlich aus, aber das macht nichts.  Mit Wasser abspülen.  Entweder Handschuhe tragen oder sehr gut aufpassen (Frühjahr 2015).

Jetzt fährt die Bahn gelegentlich (mit geputzten Schienen, siehe oben) auf dem Fußboden in meiner Wohnung, wenn mal Besuch mit Kindern kommt. Am beliebtesten ist bei den Kindern der Güterwagen mit dem mittelhohen Bord – damit "reisen" die Plastiktiere am bequemsten in das andere Zimmer. 

Technisch-historische Frage

Die in diesem (retuschierten) alten Bild gezeigte Art Schuko-Drehstromsteckdose und Schuko-Drehstromstecker waren in den 1950ziger Jahren weit verbreitet, wahrscheinlich auch schon früher. Weiß jemand, welche DIN-Norm oder VDE-Vorschrift dahinter steckte?  Ich konnte es bisher nicht herausbekommen. Ich fand nur reichlich Normen für Drehstromstecker mit 4 Stiften.  Über eine Auskunft würde ich mich freuen. Meine E-Mail siehe unten.
***********************************************************************************************

Links auf einzelne meiner Bücher und Hefte

Meine Aufsätze (Backrezepte, Religion, Word und Word-Makros) befinden sich unter:
http://www.siebener-kurier.de/chris-aufsaetze
Darunter ein Aufsatz mit einem Word-Makro zur Analyse von Schrift- und Sonderzeichen mit Ausgabe des Schriftzeichen-Namens
 (http://www.siebener-kurier.de/chris-aufsaetze/Unicode_Word-Makros.pdf.
(Anmerkung: Statt Leerzeichen verwende ich in Hyperlinks Unterstriche)
Die Dokumentvorlage mit den Makros befindet sich mit einer Anleitung in einer Zip-Datei zum Download:
http://www.siebener-kurier.de/chris-aufsaetze/Unicode-Makros.zip
und eine Word-Datei mit vielen kleineren Makros fürWord.
 http://www.siebener-kurier.de/chris-aufsaetze/Word-Makros.doc
usw.
Mein christlicher Glaube: http://www.siebener-kurier.de/chris-aufsaetze/Glaube1-Christentum.pdf
Über Psi-Phänomene:  http://www.siebener-kurier.de/chris-aufsaetze/Psi-Phaenomene.pdf

Meine abgeschlossenen Bücher  befinden sich unter:
 http://www.Siebener-Kurier.de/fantasy und  http://www.Siebener-Kurier.de/chris-buecher
*****************************************************************************************
Da ich sonst zuviel Spam bekomme, gebe ich meine E-Mail nicht mehr als anklickbaren Link an
hcgast "ät" siebener-kurier.de
 Dabei ist das "ät" durch das richtige Zeichen ("@") zu ersetzen.

 Impressum mit Adresse und E-Mail

H.-Chris Gast,
Stand:  27. Februar 2017
Zurück zum Inhaltsverzeichnis